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Webinaire santeneXt

«From Volume to Value» – Wo steht die Schweiz bei Value-Based Healthcare?

7 septembre 2026, 16h00- 17h30, online

Die Schweiz steht im Spannungsfeld zwischen einem leistungsstarken, aber kostenintensiven Gesundheitssystem und dem wachsenden Anspruch, Vergütung und Steuerung stärker am Patientennutzen auszurichten. Value-Based Healthcare (VBHC) gilt international als vielversprechender Ansatz – doch wie weit ist die Schweiz tatsächlich?

Was braucht es, damit VBHC in der Schweiz vom Konzept zur gelebten Praxis wird – und welche Rolle spielen die einzelnen Akteure dabei?

Im Webinar ordnen wir den aktuellen Umsetzungsstand von VBHC in der Schweiz ein, machen unterschiedliche Stakeholder-Perspektiven sichtbar und teilen konkrete Praxisbeispiele und Learnings. Vertreter:innen aus Spitälern, Pharma, Managed Care, Kantonen und Patientenorganisationen diskutieren Hebel und Hürden – von Daten und Outcomes über Vergütungsstrukturen bis zur institutionellen Zusammenarbeit.

VBHC Suisse gibt ein Impulsreferat zum Stand von Value-Based Healthcare in der Schweiz. Anschliessend folgen eine moderierte Diskussion mit Vertreter:innen verschiedener Akteurgruppen sowie ein offenes Q&A. Das detaillierte Programm folgt.

Personnes participant à la discussion

  • Julia Biller
    Leiterin Bereich Standardisierung, Qualität und HTA, prio.swiss

    Julia Biller

    Julia Biller ist Leiterin des Bereichs Standardisierung, Qualität und HTA sowie Mitglied der Geschäftsleitung von prio.swiss. In dieser Funktion verantwortet sie die Bereiche eHealth, Standardisierung und Qualität und vertritt die Interessen der Krankenversicherer und ihrer Versicherten in nationalen Gremien und Projekten. Zuvor war sie bei Compassana für die Strategie verantwortlich und leitete die Entwicklung und Umsetzung strategischer Initiativen zur integrierten, sektorenübergreifenden Versorgung.

    Ihre Schwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Digitalisierung und Qualitätsentwicklung. Sie setzt sich dafür ein, die Voraussetzungen für eine datenbasierte und qualitätsorientierte Gesundheitsversorgung zu schaffen. Im Fokus stehen dabei interoperable Standards, der sektorenübergreifende Austausch von Gesundheitsdaten sowie digitale Infrastrukturen, die Transparenz, Qualitätsmessung und eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Akteuren ermöglichen.

  • Mirjam Lämmle
    CEO Krebsliga Schweiz

    Mirjam Lämmle

    Mirjam Kilunda Lämmle ist seit August 2024 CEO der Krebsliga Schweiz (KLS) und gehört seit 2020 ihrer Geschäftsleitung an. Jede dritte Person in der Schweiz erkrankt im Laufe ihres Lebens an Krebs – die gesundheitlichen, psychischen und sozialen Folgen sind weitreichend. Die KLS ist eine spendenfinanzierte NGO, die im Verband mit 18 regionalen und kantonalen Krebsligen Betroffene und ihre Angehörigen in allen Phasen der Erkrankung begleitet, sich für Prävention und Früherkennung engagiert und die unabhängige Krebsforschung fördert. Mirjam Lämmle liegt besonders am Herzen, dass Informationen und Unterstützungsangebote für alle Menschen leicht zugänglich und verständlich sind.

    Mit ihrer langjährigen Fach- und Führungserfahrung im Gesundheits- und Non-Profit-Bereich setzt sie sich dafür ein, wirksame Unterstützung mit den Bedürfnissen der Betroffenen zu verbinden. Sie verfügt über Masterabschlüsse in Sozialer Arbeit sowie Leadership&Management und hat an den Universitäten Bern und Rochester (USA) einen Executive MBA absolviert.

  • Katharina Rüther-Wolf
    Ärztliche Direktorin Solothurner Spitäler AG

    Katharina Rüther-Wolf

    Katharina Rüther-Wolf ist Fachärztin (FMH) für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie seit 2021 Ärztliche Direktorin der Solothurner Spitäler AG (soH). In dieser Funktion verantwortet sie die medizinische Strategie, das Qualitätsmanagement und die Prävention über die Standorte Bürgerspital Solothurn, Kantonsspital Olten, Spital Dornach und Psychiatrie Solothurn hinweg.

    Ihre Schwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Medizin, Management und Gesundheitspolitik. Sie setzt sich dafür ein, klinische Expertise und unternehmerische Führung zusammenzubringen und versteht sich als Brückenbauerin zwischen diesen Welten. Ergänzt wird ihr fachärztlicher Hintergrund durch einen MBA in International Healthcare Management der Frankfurt School of Finance & Management.