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PEPra – Unterstützung zur Prävention in der Praxis

Früherkennung und Prävention von NCDs, psychischen Erkrankungen und Sucht in der medizinischen Grundversorgung

Im hektischen Alltag der ambulanten Grundversorgung begegen Hausärzt:innen und Medizinische Praxisassistent:innen sowie -koordintaor:innen täglich Patient:innen mit vielschichtigen gesundheitlichen Belastungen. Hinter scheinbar harmlosen Beschwerden verbergen sich Themen, die schwer anzusprechen sind und deshalb oft unausgesprochen im Raum stehen. PEPra, ein Angebot der FMH und der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz, unterstützt dabei, sensible Themen wertschätzend und wirksam anzusprechen und auch in kurzen Konsultationen mit Patient:innen im Kontakt zu bleiben.

Ein bewährter Ansatz für solche Gespräche ist Motivational Inteviewing (MI) – die motivierende Gesprächsführung. MI ist ein patientenzentrierter Beratungsansatz mit dem Ziel, die intrinsische Motivation zu fördern und Ambivalenzen im Gesundheitsverhalten der Patient:innen aufzuzeigen.

PEPra umfasst vom SIWF und SVA akkreditierte Fortbildungen, die dem Praxisteam (Ärzteschaft, MPA, MPK und weitere Gesundheitsberufe) präventive Massnahmen für den Praxisalltag vermitteln. Dabei werden konkrete Ansätze zu Themen aus dem Bereich nichtübertragbarer Krankheiten (NCDs), psychischer Erkrankungen und Sucht praxisnah aufgezeigt sowie Möglichkeiten zur Weiterverweisung an regionale Angebote vermittelt. Ergänzend stärkt PEPra die interprofessionelle Zusammenarbeit im Team und fördert eine gemeinsame Haltung im Umgang mit Prävention.

Kontakt
Frau Laura Maggi
laura.maggi@fmh.ch

Informationen
www.pepra.ch/de